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Ernüchterung

Musik: Peri Urban ~ So, It's A Love Song & Coldplay ~ What if
Stimmung: wieder sehr durcheinander und fern der Welt
Wetter: nicht so kalt wie man's vom Winter gewohnt ist und trocken


Verflucht, warum müssen die Beziehungen zu anderen Menschen immer so kompliziert sein? Warum haut einem das Schicksal einem immer wieder eine rein, wenn man grade dachte ein wenig Glück zu verspüren? Offensichtlich bin ich einfach nicht für das Glücklich-Sein geschaffen. Wahrscheinlich bin ich einfach unfähig dieses Leben wirklich zu genießen. Es sei denn ich bin ordentlich betrunken, aber das ist ja nun wirklich keine Lösung.

Eigentlich war das gestern doch ein schöner Abend. Lauter nette Leute mit denen man sich gut unterhalten kann. Eine gute Stimmung. Interessante und lustige Gespräche. Und das ganze auch noch kostenlos.
Dennoch konnte ich mich so lange nicht fallen lassen bis er weg war. Warum beeinflusst es mich so sehr in was für einer Stimmung er ist, wie er andere Menschen behandelt? Vielleicht hat es mich einfach ernüchtert zu sehen wie er mit seiner Frau umgeht. Dass letztlich alles immer in einer routinierten Distanz zu enden scheint. Ernüchterung. Ja, das trifft es wirklich gut und das obwohl ich mich ausnahmsweise betrunken habe. Verdrängung? Wahrscheinlich. Nicht zuviel darüber nachdenken. Und wie gehe ich jetzt mit ihm um? Kann ich das in seiner Nähe vergessen?

Wahrscheinlich. Wahrscheinlich hungere ich schon so sehr nach diesem Gefühl der Nähe, dass ich so ziemlich alles andere für diese Momente vergessen kann. Doch danach kehren alle Zweifel zurück und manchmal tun sie ds schon während dessen. Zweifel, Ängste... Ernüchterung... Ich kann das Leben nicht genießen, weil ich schon viel zu nüchtern bin. Zu enttäuscht von bisherigen Beziehungen zu Menschen die mir eigentlich nahe stehen sollten. Doch meine Mutter zog ihren Mann mir vor, in meiner Familie begrüßt man sich höchstens per Handschlag und mein Ex hat mich von vorn bis hinten ausgenutzt und belogen. Wie soll man da auch nicht ernüchtern?

Zumindest habe ich da ja noch irgendwo in Bayern, an der schönen "blauen" Donau ein kleines verrücktes Wesen in einem grünen Zimmer, das einmal einen Mopp auf dem Kopf trug. Vielleicht könnte er mir auch so nahe kommen, aber nach gestern Abend habe ich Angst, dass wir genauso enden würden. Kann man das eine überhaupt mit dem anderen vergleichen? Vielleicht nicht, aber vielleicht auch doch. Und Zweifel halten sich letztlich ohnehin nicht an logische Folgen.
24.2.07 13:51
 


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