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Harry Potter - Rollenspiele:




Name: Severus Snape
Spitzname: Er verabscheut Kosenamen wie Sevvie oder Snivellus zutiefst
Alter: 23 Jahre
Herkunft: London (England)
Beruf: Todesser
Familie: Skiron Snape (Vater, tot), Melpomene Snape (Mutter, tot)

Aussehen: Severus ist von hochgewachsener, sehnig-schlanker Statur und bei gepflegterem Aussehen könnte man ihm beinahe soetwas wie Eleganz beimessen. Jedoch vermitteln die meist strähnigen, tiefschwarzen Haaren in all ihrer schulterlangen Unordentlichkeit eher den Eindruck eines Mannes der nicht viel Wert auf seine äußere Erscheinung legt. In seinem stets etwas zu blässlichen Gesicht tun sich vor allem seine nicht sonderlich elegant geformte Hakennase und die ebenhölzernen Augen hervor. Wie ein endloser Teich der Tiefe mögen Pupille und Iris so manches Mal wirken und dahinter so manches Geheimnis verborgen. Severus Hände sind die eines Zauberers der seinen Tag im Labor eines Zaubertränkemeister verbringt. Gezeichnet von der Arbeit doch mit langen, sanften Fingern und sauber manikürten Nägeln. Sein Blick scheint stets distanziert und kalt, die Haltung meist abweisend. Die blasse Erscheinung lässt ihn wie eine Pflanze wirken die im Dunkeln vergessen wurde.
Augenfarbe: schwarz
Haarfarbe: schwarz
bevorzugter Kleidungsstil: Schwarz, schwarz und nochmal schwarz. Der einzige andere Ton den Severus in seiner Kleidung erlaubt ist ein weißes Hemd. Ansonsten trägt er Anzug, Weste, Zaubererumhang, sowie lederne Schuhe in tiefstem Nachtschwarz.
Besonderheiten: Severus ist trotz seines noch recht jungen Alters äußerst bewandert in der Kunst der Okklumentik. Ferner ist er hervorragend was Zaubertränke angeht. Als Todesser trägt er das dunkle Mal auf seinem linken Unterarm.

Charakter: Severus wirkt auf die meisten Menschen beim ersten Treffen äußerst unfreundlich, eigenwillig, zynisch und scharfzüngig. Und dies liegt auch durchaus in seiner Absicht. Severus verabscheut die Anwesenheit anderer Menschen oft geradezu. Er ist der typische Einzelgänger, der selbst in der Schule die meiste Zeit allein war. Die übliche Erziehung eines Haushaltes der die Reinblutideologie hoch schätzt hat ihn zu einem arroganten und überheblichen Mann gemacht. Jemand der gegenüber vielem ignorant durch die Welt geht. Auch gegenüber der Vernunft was manche Dinge anbelangt. Snape nährt das Geheimnisvolle seiner Erscheinung absichtlich und wahrt stets eine gewisse Distanz. Es gibt wohl niemanden den er wirklich an sich, an sein Innerstes heran lässt. Nein, Severus Snape vertraut Niemandem. Nur sich selbst. Auch das hat er schon früh gelernt. Ein verbitterter, einsamer Junge tief in seiner Seele. Aus Schutz gegen all das Übel, dass sich die Welt nennt, hat Severus sich einen dicken Panzer zugezogen. Eine Hülle aus Grausamkeit, Jähzorn und Sadismus. Nur wenig gibt es noch, dass den ehemaligen Slytherin wirklich noch zu bewegen mag. Zuviel Schreckliches haben seine jungen Augen schon gesehen.

Vorlieben:
*Zaubertränke
*seine Ruhe haben
*die Nacht
*Wolken
*Wälder
*Slytherin
*andere Menschen demütigen
*Allein sein
*das Rauschen des Windes in den Blättern
*ein gutes Buch
*Kerzenschein
*Traumloser-Schlaf-Trank
*schwarze Umhänge


Abneigungen:
*Werwölfe
*Animagi
*Vollmond
*die Marauders
*Gryffindors
*Zauberstabgefuchtel
*fröhliche Menschen
*grelle Sonne
*Erdbeeren
*Muggel
*Auroren


Stärken:
*Okklumens
*Zaubertränke
*Gefühle verbergen
*Flüche wirken (wobei er einen Trank jederzeit vorziehen würde)
*sein scharfer Verstand
*schnelle Auffassungsgabe


Schwächen:
*Einsamkeit
*seine aufgestaute Wut
*seine Faszination für die Dunkle Magie
*mangelnde soziale Kompetenz
*sein Charakter
*mangelndes Vertrauen


Vorgeschichte:

Severus Snape wurde als erster und einziger Sohn eines reinblütigen, wohlhabenden Zauberers und einer reinblütigen Hexe geboren. Natürlich war er nach seiner Geburt das Vorzeigeobjekt seiner Eltern. Ein prachtvoller Stammhalter. Ein Erbe ihres Vermögens. Jemand der die Tradition ihrer achso ehrwürdigen Familie weiter führen würde. Ein weiterer Vertreter und Unterstützer der Reinblutideologie. Dafür würde die Erziehung Skirons schon sorgen. Doch der kleine Severus war von Beginn seines Leben an eher ein stilles, kränkliches Kind. Der stolze Nackomme, den sein Vater sich so erhofft hatte, war er bei weitem nicht. Wohl aus Frustration über den missratenen Sohn oder auch einfach nur aus purer Gewalttätigkeit und Jähzorn begann Skiron Snape seinen Sohn zu schlagen. Klapse zuerst nur, doch schlussendlich brutale Prügel. Die Mutter, selbst Opfer der plötzlichen Wutausbrüche ihres Mannes, konnte nichts weiter tun als nur dazustehen und ihrem Gatten zu zu schauen.

So verlief auch Severus weitere Kindheit vor allem unter der Prägung der Schläge seines Erzeugers. Zuneigung und Freundlichkeit lernte er in den ersten Jahren seines Lebens nie kennen. So kam es auch, dass der kleine Junge begann sich für allerlei Zaubersprüche zu interessieren. Eines Tages wollte er sich wehren können, eines Tages seinen Vater in die Schranken weisen können. Eines Tages. Das nahm das Kind sich ganz fest vor. Und schließlich kam auch der Tag der ihn von Zeit zu Zeit von seinem häuslichen Elend befreien sollte. Der Tag an dem der Brief aus Hogwarts kam. Natürlich war dem Elfjährigen immer wieder von Hogwarts erzählt worden. Wie wichtig es war in das Haus Slytherin geschickt zu werden. Wie wenig wert all die Mitglieder der anderen Häuser waren. Wie viele Muggelgeborene doch in deren Reihen standen. Die Worte im Ton der Abfälligkeit. Ja, Severus wusste in welches Haus er zu kommen hatte. Er wusste welche Freunde er zu wählen hatte. Alles um nur ein wenig Anerkennung zu finden. Um wenigstens ab und an das Gefühl zu haben das Richtige getan zu haben.

Zum ersten Mal hatte Severus eine Erwartung seines Vater zu dessen Zufriedenheit erfüllt. Er wurde vom Hut tatsächlich nach Slytherin geschickt. Was der Hut ihm jedoch noch weiterhin mitteilte, verriet der junge Snape niemandem. Statt dessen genoss er zum ersten Mal in seinem Leben, seinen Vater mit Stolz und Freude erfüllt zu haben. Aus glücklichen Augen beobachtete er beim Weihnachtsfest wie Skiron sich mit anderen Männern seines Standes, Leuten wie den Malfoys und Lestranges, unterhielt. Wie sie sich über ihre prächtigen Kinder freuten. Mit Ausnahme von Sirius Eltern. Diese schienen ganz und gar nicht über den Ausgang der Auswahlzeremonie begeistert. Das Einzige was Severus so wirklich verstand war, dass der junge Sirius jemand war den er meiden musste. Doch vorerst war er zu beschäftigt damit einfach nur glücklich zu sein um sich um solche, seiner Sicht nach weit in der Zukunft gelegenen, Dingen zu kümmern.

Wenn der junge Snape nun gedacht hatte es ginge bergauf, dann lag er gar nicht einmal völlig falsch. Da er seinen Vater nun wesentlich seltener sah, konnte er anfangs gar Wochen ohne eine einzige Verletzung überstehen. Zumindest solange bis er an die Rumtreiber geriet. Das Interesse Skirons an seinem Sohnemann hintgegen schwand wieder und pendelte sich auf einer Neutralen Ebene ein. Er wurde wenig beachtet, weder im positiven noch im negativen Sinne. Die Rumtreiber indes schienen ihn immer interessanter zu finden und begannen ihn täglich zu verspotten und zu malträtieren. In ohnmächtiger Wut ertrug er die grausamen Späße, verhärtete seinen Panzer, der ihn von seiner Umwelt isolierte. Noch viel peinigender als all die erniedrigenden Aktionen der Rumtreiber war jedoch, dass das Mädchen, welches er im Geheimen anbetete, doch tatsächlich mit diesem Potter-Bengel anzubändeln begann. Wut wurde zu Hass und schürte den Wunsch nach Rache in dem jungen Slytherin. Vertstärkt noch durch Sirius' Versuch ihn an, den zum Werwolf gewandelten, Remus zu verfüttern. Doch eines Tages würde der Tag kommen an dem er sich rächen konnte. An seinem Vater, an Potter, Black, Pettigrew und Lupin und all den anderen.

Schulisch erwies Severus sich als gar nicht so unbegabt. Seine Noten waren durchweg gut, trotz des wieder durch Gewalt bestimmten Lebens welches er führte. Doch gab es außer den Schulaufgaben auch wenig anderes was ihn beschäftigte. Zwar spielte er aus einem Gefühl, was wohl am ehesten als Gruppenzwang zu beschreiben wäre, heraus Quidditsch, richtig wohl fühlte er sich jedoch nur im Labor oder der Bücherei. Wie von ihm erwartet freundete er sich, in nötigstem Maße, mit seinen Hauskameraden an, bleib ansonsten aber meist eher allein. Er vertiefte sich in allerlei Studien und obwohl er zu Beginn seiner Schulzeit schon mehr Flüche als so mancher Schüler der Abschlussklasse zu seinen Kenntnissen zählen durfte, eignete er sich noch immer mehr und mehr dieser Magie an. Neben der schwarzen Zauberei hatten jedoch auch die Zaubertränke sein unbändiges Interesse erweckte und glücklicherweise wurde er von seinem damaligen Lehrer zusätzlich noch besonders auf diesem Fach gefördert.

Die restlichen Jahre in Hogwarts verbrachte Severus in altbewährter Einsamkeit, meist nur von Höflichkeitsgeplenkel mit anderen Slytherins und dem aufgezogen werden durch die Rumtreiber unterbrochen. Schließlich kam der Abschluss und Severus konnte die Schule mit hervorragenden Ergebnissen verlassen. Doch wie die meisten Slytherins seines Jahrgangs geriet auch er in den Strudel von Voldemort und seiner Reinblutideologie. Das war etwas was er kannte, etwas auf grausame Weise an Zuhause erinnerndes. Und wieder war es wohl vor allem der Gruppenzwang und die Flucht in Bekanntes die Severus dazu trieben sich das dunkle Mal einbrennen zu lassen. Und die erste Zeit vermochte er es tatsächlich sich seinen dunklen Brüdern anzupassen. Er brandschatzte, misshandelte und quälte Muggel und Muggelgeborene, arbeitete oft jedoch im Verborgenen und half mit seinem immensen Wissen über Zaubtertränke und deren Wirkungen. Ein Wissen welches er immer weiter vermehrte. Rasch stieg er in den inneren Zirkel auf, wurde ein getreuer Diener des dunklen Lords. Dabei half ihm ein weiteres Anhängsel aus seiner trostlosen Kindheit. Ebenso früh wie mit Flüchen hatte er sich auch mit der Okklumentik bekannt gemacht und unbemerkt von allen anderen diese Kunst zu einer seiner Fähigkeiten gemacht.

So konnte er auch geheim halten, dass er nie mit ganzem Herzen den Plänen Voldemorts folgte. Es war inzwischen fast schon mehr zu etwas geworden, dass ganz einfach Teil seines Lebens und nicht zu ändern war. Zwar hatte der junge Snape bereits Kontakt mit Dumbledore, doch noch sieht er keinen anderen Weg als den eines Todessers. Noch ist er nicht bereit dem Schulleiter zu vertrauen.


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Name: James William Potter
Alter: 17 Jahre
Klasse: 7
Wunschhaus: Slytherin

Herkunft: England
Familie:
~ May Potter (Mutter)
~ William Potter (Vater)

Freunde: Sirius Black

Körper/ Statur: James ist hochgewachsen und schlank und durch das Quidditchspielen durchaus trainiert ohne dabei übermäßig muskulös zu sein. Eher scheint er sehr ausgewogen definiert. Sein Haar ist schwarz, immer unordentlich und James lässt es inzwischen etwas länger wachsen, damit er es noch zusätzlich durchwuseln kann um stets den Eindruck zu erwecken, er wäre eben erst vom Besen gestiegen.
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: haselnussbraun
bevorzugter Kleidungsstil: Der junge Thronerbe ist durchaus als eitel zu bezeichnen und auch wenn er zuweilen einen verwegenen Eindruck macht, so achtet er doch auf sein Äußeres. Zumeist bevorzugt er bequeme und lässig wirkende Kleidung, sofern er nicht in seiner Schuluniform steckt. An seinen Füßen wird man nahezu immer feste, doch gemütliche Turnschuhe finden, die aussehen als hätten sie schon einiges mitgemacht. James achtet ebenfalls darauf, dass seine Kleidung stets robust ist, damit sie seinen zahlreichen Streifzügen standhält. Farblich nimmt er dabei ein recht breites Spektrum in Anspruch. Blau, rot, grau, braun, grün, schwarz, weiß. Fast jede Farbe findet sich zumindest einmal in seinem Kleiderschrank. Jedoch sind es meist dezentere Töne. Grelle Kleidung wird man selten am Körper des jungen Potter finden. Zu sehr würde sie das unentdeckte Schleichen durch die Schule behindern.
körperl. Besonderheiten: James ist kurzsichtig und benötig eine Brille um scharf zu sehen. Ferner ist er seit einiger Zeit ein Animagus und kann sich in einen Hirsch verwandeln.

Charakter: James ist ein äußerst selbstsicherer junger Mann, der sich gern für den Mittelpunkt der Welt hält. Einzig sein Freund, Sirius Black, genießt wirklich den Respekt des jungen Thronerben. Diesem gegenüber ist der junge Potter auch bedingungslos loyal. Für Sirius würde er sein letztes Hemd hergeben und sich selbst in einen tödlichen Zauberspruch werfen, wenn er ihn anders nicht retten könnte. Sirius' Meinung ist zumeist auch die einzige auf die James, neben seiner eigenen, überhaupt hört. Andere Menschen behandelt er oftmals mit deutlicher Arroganz. Auch wenn er im Grunde nicht viel darauf gibt einer der zukünftigen Thronfolger zu sein, so steht er doch gern über anderen und sieht sich selbst und Sirius als Krönung der Schöpfung an. Er genießt es wahrlich im Mittelpunkt zu stehen und tut auch sein Bestes um stets aufzufallen. Jedoch nicht immer gerade im positiven Sinne.

Anstatt dank seiner unbestritten hohen Intelligenz als hervorragender Schüler hervorzustechen, zieht er es vor lieber seinen Ruf als Rebell und Draufgänger zu pflegen. Sehr zum Missfallen seiner Eltern. Doch der junge Potter liebt seine Freiheit und geht gegen jeden an, der versucht ihm diese zu beschneiden. Und so sucht er schon seit frühester Kindheit in jeder freien Minute seine Unabhängigkeit und streift mit Sirius durch das Schloss und seine Umgebung. Eine seiner großen Leidenschaften ist das Abenteuer. Auch solche die nicht konform mit den Schulregeln gehen. Aber was scheren ihn schon die Regeln anderer? Gerne schlägt James bei diesen Auspflügen auch schon mal über die Stränge und erweist sich hin und wieder als zu unbedacht, leichtsinnig und risikofreudig. Nein, Feigheit und Unentschlossenheit sind wahrlich keine seiner Charakterzüge. Und immer wieder bringt ihm dies auch Strafarbeiten, Punktabzüge und Verletzungen ein. Was James natürlich herzlich wenig kümmert. Wobei ein wenig Bescheidenheit und Vorsicht ihm sicherlich nicht schaden würden.

Wenn er nicht gerade einmal wieder Hogwarts erkundet, so zeigt James auch gern einmal seine grausame Seite, indem er andere Schüler ärgert und quält. Streiche sind eine weitere große Leidenschaft des Animagus und wenn andere dabei leiden müssen umso besser. Besonders gern vergreift er sich hierbei an Mitschülern mit Muggelherkunft, stehen diese doch für ihn auf einer niederen Stufe. Wohl einer der wenigen Punkte, in dem die Erziehung seiner Eltern Erfolg hatte. Das Piesacken von Muggelgeborenen hat auch den weiteren Vorteil, dass deren Mütter und Väter sich nur selten über den Angreifer beschweren und James so noch öfter unbedarft davon kommt.

Wenn er will, kann der junge Zauberer jedoch auch äußerst charmant, zuvorkommend, stilvoll und höflich sein. Allerdings sind diese Momente leider sehr rar. Meist zeigt er solcherlei Verhalten nur wenn er versucht ein Mädchen zu verführen. Welches er dann alsbald auch wieder fallen lässt. Längerfristige Bindungen konnte er bislang nicht halten. Selbstbewusst wie er ist, schafft er es, trotz seines Rufes, aber immer wieder junge Frauen zu erobern. Gutaussehend und leidenschaftlich geht er so immer wieder auf Jagd um seinen Spieltrieb zu befriedigen. Wobei es ihn besonders reizt wenn sich ein klein wenig Widerstand regt und er seine Auserwählte erobern muss.

Aufgrund einer durchaus übergroßen Portion an Stolz und Ehrgeiz lässt James auch nicht so leicht locker. Er kriegt nahezu immer was er will und hat sich mittlerweile daran gewöhnt. Niederlagen kann er sich nur sehr schwer eingestehen. Meist werden diese einfach geschickt überdeckt, anstatt dass er sich damit beschäftigen würde. Dank seines ausgeprägten Selbstbewusstseins widmet sich der junge Potter dann lieber einem neuen Ziel, welches es zu verwirklichen gilt. Einzig wenn er ganz allein ist, kommt gelgentlich seine nachdenkliche, ja gar grüblerische Seite zum Vorschein. Ein Aspekt seines Charakters den er jedoch niemals willentlich jemand anderem als Sirius zeigen würde.

Pausen zum Ausruhen macht der Thronfolger nur selten. Irgendetwas treibt ihn immer zur Aktivität an. Stillsitzen ist nicht gerade eines seiner großen Talente. Mit dafür verantwortlich sind auch eine beträchtliche Neugier und nahezu unstillbarer Wissensdurst. Auch wenn er kein Streber ist, so hat er doch schon zahlreiche Bücher verschlungen und hat dank rascher Auffassungsgabe kaum ein Problem damit im Unterrichtsstoff mitzukommen. Viel eher ist es sein Temperament, was ihn desöfteren einmal Punkte kostet. Wenn sein Stolz angekratzt wird, erweist James sich als äußerst leicht reizbar und schnell mit der Hand am Zauberstab. Er sieht sich und Sirius gern als Herrscher der Schule und lässt sich diesen Posten nur ungern streitig machen. Sich unterzuordnen ist absolut nicht Potters Sache.


Vorlieben:
*Zeit mit Sirius verbringen
*Abenteuer
*Streifzüge bei Nacht
*Streiche spielen
*Quidditsch
*Fliegen (Besen)
*Zaubersprüche austesten, insbesondere Flüche
*Freiheit
*an verbotene Orte gehen
*Kerzenlicht
*Kürbissaft
*Süßigkeiten
*Hirsche
*Phönixe
*Löwenzahn
*Berge
*Seen
*Himbeeren
*Vögel
*Herbst


Abneigungen:
*Regeln
*Menschen, die ihn seiner Freiheit berauben wollen
*Die Zwänge, die das Dasein als Thronerbe mit sich bringt
*Schwächlinge
*Feiglinge
*Armut


Stärken:
*Zaubersprüche und Flüche jeglicher Art
*Quidditch
*Fliegen
*unentdeckt bleiben
*Intelligenz
*rasche Auffassungsgabe
*Animagie
*Mut
*Entschlossenheit
*Ehrgeiz
*Zielstrebigkeit
*kann sehr charmant sein, wenn er will
*Freunden gegenüber sehr großzügig und hilfsbereit


Schwächen:
*Arroganz
*Stolz
*überhöhtes Selbstbewusstsein
*kann schlecht Fehler eingestehen, mangelnde Selbstkritik
*geht oftmals zu leicht und vor allem zu viele Risiken ein
*scheint Ärger geradezu magisch anzuziehen
*Prahlerei
*Egoismus
*Herschsucht
*leicht reizbar und dann schnell aggressiv
*Unehrlichkeit (nur Sirius gegenüber ist er stets ehrlich)
*Eifersucht
*Rachsucht
*neigt dazu zu verbissen zu sein


Lieblingsfach: Verwandlungen
Hassfach: Wahrsagen

Zauberstab: Mahagonie, 11" mit einem Kern aus Drachenherzfaser
ev. Haustier: eine Posteule namens Agamemnon
Besonderheiten:

Vorgeschichte:

James wurde als einziger Sohn in eine der mächtigsten Familien der Zaubererwelt geboren und so verlief sein Leben schon frühester Kindheit an alles andere als gewöhnlich. Seine Eltern waren natürlich enorm wohlhabend und gaben viel auf ihren Stand und ihre Herkunft. Dem Jungen gefiel es durchaus auch keinen Mangel an materiellen Dingen zu haben. Mittelmäßigkeit lernte er schon früh zu verabscheuen. Auch in anderen Dingen genoss er die, für eine Herscherfamilie übliche, Erziehung. Jedoch erwies sich James schon früh als außerordentlicher Rebell und setzte sich bereits früh über so ziemlich alle Regeln hinweg. Dies missfiel seinen Eltern natürlich enorm, vor allem da er als Einzelkind ein zukünftiger Kronträger war. Was den jungen selbst jedoch kaum zu kümmern schien. Es brauchte stets Drohungen um das widerspenstige Kind dazu zu bringen sich bei offiziellen Anlässen vernünftig, würdevoll und seinem Status angemessen zu verhalten. Ein Sorgenkind erster Güte.

Als er das elfte Lebensjahr vollendet hatte, erhielt James wie alle magisch begabten Kinder seinen Brief aus Hogwarts. Die Auswahlzeremonie warteten seine Eltern mit großer Anspannung ab. Das einzige akzeptale Haus für einen Thronfolger war natürlich Slytherin. Doch so einem Rebell wie James war natürlich durchaus zuzutrauen um falschen Haus zu landen. Und so waren May und William Potter zutiefst erleichtert, als ihr Sohn zumindest im richtigen Haus landete und ihnen in diesem Punkt nicht noch weitere Schande machte. Rasch freundete der junge Potter sich in der Schule mit einem Mitschüler an, der seine Geschichte teilte. Sirius Black ist auch immer noch James bester Freund, die beiden scheinen einfach unzertrennlich.

Schnell erwies der junge Zauberer sich auch als äußerst begabter Flieger und Quidditch-Spieler und wurde bald Spieler seines Hausteams. Auch wenn es ihm durchaus desöfteren an Teamgeist mangelt. Auch in den Schulfächern konnte James stets gut mithalten. Wenngleich er jedoch desöfteren den Schulaufgaben nicht besonders viel Aufmerksamkeit zukommen lässt. Doch dank seiner raschen Auffassungsgabe und seines gescheiten Kopfes braucht er ohnehin meist nicht viel lernen.

Durch seine zahlreichen Abenteuer mit seinem besten Freund geriet James jedoch auch schon einige Male in Schwierigkeiten und bei einigen Lehrern ist er dementsprechend auch nicht gerade beliebt. Doch dank seiner Herkunft halten sich Bestrafungen bei ihm zumeist in Grenzen. Kaum einer wagt es möglichen Thronfolgern von so reinem Blut mit einem Rauswurf zu drohen. Und obwohl er nicht viel davon hält die Pflichten eines Herschers aufgebrummt zu bekommen, so genießt er es doch Nutzen daraus zu ziehen.

Dank ausgeprägter Neugier und einem Drang umher zu ziehen, kam James eines Tages mit seinem Freund Sirius auf die Spur der Animagie. Angezogen von dieser Herausforderung beschlossen die beiden jungen Männer sich an dieser Verwandlung zu versuchen. Und schließlich, nach einiger Zeit, gelang es ihnen auch und seitdem sind die beiden Freunde in der Lage sich jeweils in ein Tier zu verwandeln. Sirius in einen Hund und James in einen Hirschen. Nun noch besser für ihre abenteuerlichen Streifzüge ausgerüstet, pflegen die beiden weiterhin ihren Ruf als Rebellen und Draufgänger.


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Name: Douglas Marinus Ryder
Spitzname: Doug (die meisten Leute nennen ihn aber Douglas)
Geburtstag: 25. Oktober
Alter: 62 Jahre
Beruf: Lehrer für Elementarismus

Aussehen: Douglas ist von durchschnittlicher Größe für einen Mann und in seinem fortgeschrittenen Alter nicht mehr allzu schlank. Sein ehemals rotblondes, dünnes Haar ist inzwischen größtenteils grau und wird stets kurz gehalten. Ebenso wie sein Vollbart, den er von Zeit zu Zeit trägt, zwischendurch aber auch immer mal wieder abrasiert. Im Allgemeinen hat er eher die Erscheinung eines unauffälligen, älteren Mannes, doch seine blauen Augen sind stets wachsam, durchdringend und scheinen alles zu sehen. Kleiden tut er sich zumeist in standesgemäße Anzüge und Umhänge, wie es einem Lehrer angemessen ist, wobei er dunkle Farben bevorzugt.
Haarfarbe: grau
Augenfarbe: blau
Sonstige Kennzeichen: Douglas trägt ein Amulett in Form einer kleinen Phiole bei sich, deren Inhalt flüssig scheint.

Charakter: Douglas ist auf den ersten Blick ein eher ruhiger und zurückhaltender Mann, verfügt jedoch aber auch über einen sehr vielseitigen und widersprüchlichen Charakter. Er zieht es vor seine Umgebung zuerst einmal gründlichst zu beobachten und sich ein genaues Bild von seinen Mitmenschen zu machen. Was dazu führt, dass man ihn meist für schüchtern hält. Er ist bescheiden und wird schnell verlegen wenn man etwas Gutes über ihn sagt und prahlt nicht gern mit seinen eigenen Errungenschaften. Die seiner Meinung nach ohnehin nur auf Glück und nicht auf wahrer Leistung beruhen. Er ist tiefsinnig und verbringt viel Zeit mit Nachdenken. Als Lehrer ist er autoritär, gegenüber Schülern die er mag jedoch auch sehr hilfsbereit und kümmert sich um diese. Auf Leute die ihm unsympathisch sind wirkt er jedoch oft kühl, introvertiert, polemisch und launenhaft. Doch kennt man ihn näher scheint dies nur eine Schale zu sein hinter der er eine viel weichere Seite versteckt. Tugend, Stärke und Hilfsbereitschaft sind diese freundlicheren Eigenschaften die er vor vielen Leuten zu verbergen versucht. Auch seine Emotionen hält er meist vor anderen zurück, wenngleich seine Gefühlsausbrüche, wenn sie denn auftreten, heftig und leidenschaftlich sind. Douglas versucht immer allen Dingen auf den Grund zu gehen und deckt dabei so manches Geheimnis auf, während dessen er selbst aber undurchsichtig bleibt. Er hat einen etwas seltsamen Sinn für Humor und oftmals ein geheimnisvolles Funkeln in den tiefblauen Augen.

Stärken:
*Aquakinese
*intelligent
*nicht ängstlich
*hilfsbereit (gegenüber Leuten die er mag)
*gute Menschenkenntnis
*guter Analytiker
*Zähigkeit
*beherrscht (die meiste Zeit über)
*mutig
*erfahrener Zauberer


Schwächen:
*Workaholic
*zu bescheiden
*besitzergreifend
*eifersüchtig
*wechselhafter Charakter
*zuweilen launisch
*heftige Gefühlsausbrüche
*verschlossen
*Kompromisslosigkeit
*neigt zu Fanatismus


Vorlieben:
*Zimt
*Patschuliöl
*Schlangen (er hält einige als Haustiere)
*Filme
*Tanzen
*Gartenarbeit
*Kreuzworträtsel
*Wasser


Abneigungen:
*Angeber
*Bier
*Kälte
*Lärm


Familie: Seine Ehefrau ist vor einigen Jahren gestorben, aber Douglas hat einen Sohn und eine Tochter.
Freunde: Er hat nur wenige wirklich enge Freunde.
History: Douglas wurde an einem kühlen Oktobermorgen als Sohn eines Zauberers und einer Hexe geboren. Seine Eltern waren beide reinblütig und legten viel Wert auf ihre Familiengeschichte. Seine Mutter war Hausfrau und verbrachte die meiste Zeit zuhause um sich um Douglas und seinen älteren Bruder zu kümmern. Dougs Vater beschäftigte sich stark mit dem Elementarismus, ein Talent, dass er auch an seine beiden Söhne weitergab. In seiner Kindheit stand Douglas immer hinter dem Erstgeborenen zurück, da dieser viel offener und ehrgeiziger als er selbst war und sich somit leichter den Respekt des strengen Vaters erwarb. Douglas hingegen war schon als kleiner Junge eher zurückhaltend und ein wenig verschlossen. Und so mangelte es ihm zwar nicht an materiellen Dingen, doch an Zuwendung. Umso stärker vertiefte er sich deshalb in das Studium der Elemente, seine Kenntnisse vertiefend ohne dies je jemandem mitzuteilen. Als er elf Jahre alt wurde, bekam er wie alle magisch begabten Kinder seinen Brief aus Hogwarts. Der Hut brauchte bei ihm am längsten um sich zu entscheiden aufgrund seines widersprüchlichen Charakters. Da waren Mut und Tugend, aber auch Intelligenz und Eigenschaften anderer Häuser ließen sich in ihm finden. Schließlich entschied der Sprechende Hut, dass der junge Ryder nach Ravenclaw geschickt werden sollte. Etwas, dass seine Eltern, Slytherins seit Generationen, schockierte und die Kluft zwischen ihnen noch größer werden ließ. Nichtsdestotrotz verlebte Douglas eine glückliche Zeit in Hogwarts. Er blieb in den Ferien, außer den Sommerferien, im Schloss und beschränkte den Kontakt mit seiner Familie so auf ein Minimum. In seinem Haus fand er auch zum ersten Mal wirklich Anschluss und echte Freunde, sah sich aber aus Richtung der Slytherins oftmals mit Spott konfrontiert. Schließlich kam er aus einer alten, reinblütigen Familie die seit den Gründungstagen Hogwarts immer Slytherin gewesen war.
Während seiner Schulzeit lernte Douglas auch seine spätere Ehefrau kennen, die ebenfalls eine Ravenclaw und in seinem Jahrgang war. Zum ersten Mal in seinem Leben war Doug richtig glücklich und zufrieden. Als er in seinem zweiten Schuljahr war, begann einer der Lehrer das Talent des jungen Ryder für die Elementmagie zu entdecken. Zunächst hielt er sich zurück und beobachtete den Jungen weiter, doch schließlich konfrontierte er ihn mit seiner Vermutung und versprach ihm, ihm dabei zu helfen sein Talent weiterzuentwickeln. Zunächst sträubte sich Douglas, doch endlich fasste er Vertrauen und tatsächlich war ihm der Lehrer eine große Hilfe. Wie üblich für einen Schüler aus dem Haus des Adlers beendete Douglas seine Schulzeit äußerst erfolgreich. Nach seinem Abschluss arbeitete er zunächst immer wieder in verschiedenen Berufen, als Fluchbrecher, Bändiger magischer Kreaturen und in vielen anderen Bereichen, bevor er schließlich eine Anstellung im Ministerium, im Amt für geheime Angelegenheiten, fand. Seine Frau hatte während dessen eine Anstellung im Amt für magische Strafverfolgung gefunden. Lange Jahre lebte das Ehepaar glücklich zusammen und bekam zwei Kinder, doch dann erstarkte Voldemort zum ersten Mal und als Douglas Ehefrau auf der Jagd nach einigen Zauberern war die unerlaubte Zauber angewandt hatten wurde sie getötet. Dies versetzte ihrem Gatten einen harten Schlag und in der folgenden Zeit zog er sich erst einmal von allen zurück. Es dauerte viele Monate bevor er sich wieder mit anderen Menschen umgab, doch spricht er niemals über diesen tragischen Tod. Als Voldemort zum zweiten Mal an Stärke zu gewinnen begann verfolgte Douglas dies mit großer Vorsicht und letztendlich zog er sich auch aus der Ministeriumsarbeit zurück. Wobei er die wahren Gründe dafür niemandem offenbarte. Während all dieser Zeit hatte er seine Kenntnisse über den Elementarismus immer weiter vertieft und als ihm dann zu Ohren kam, dass ein Lehrer für eben jenes Fach gesucht wurde bewarb er sich.


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Name: Remus John Lupin

Rufname: Moony

Alter: ca. 36 Jahre

Haare: braun, jedoch bereits mit grauen Haaren durchsetzt, einmal im Monat wird er etwas haariger

Augen: zumeist von Schatten umgeben

Besondere Merkmale: Remus ist ein Werwolf, er sieht meist erschöpft aus und trägt zumeist sehr schäbige Roben

Art: freundlich, nachdenklich, humorvoll, zurückhaltend

Mag: Harry, Ron Hermine, die Mitglieder des Orden des Phönix, unterrichten, Schokolade

Hasst: Vollmond, Voldemort, Peter Pettigrew (seit rauskam, dass dieser die Potters verraten hat)

Hobbys: den Mond anheulen, Zaubersprüche

Fahigkeiten: er ist ein Werwolf und ein guter Lehrer, kennt die meisten geheimen Plätze und Wege in Hogwarts (einer der Autoren der Karte des Rumtreibers)

Character: Remus ist ein humorvoller und freundlicher Mensch, obwohl oder gerade weil, er das schwere Los eines Werwolfes tragen muss. Er ist sehr aufmerksam und von überraschend ausgeglichenem Temperament. Lupin lässt sich nur selten aus der Ruhe bringen, es sei denn es geht um Menschen die ihm etwas bedeuten. Sind diese in Gefahr, erweist sich Remus als durchaus fähiger Zauberer, der gut mit dem Zauberstab umzugehen weiß. Er ist aber auch ein nachdenklicher und zuweilen sogar zurückhaltender Mann. Dies gilt vor allem für seine eigene Geschichte. Remus spricht nicht sonderlich gern über seine Vergangenheit.

Geschichte: Remus Lupin wurde in den 60er Jahren als Halbblut geboren. Seine Kindheit nahm eine unglückliche Wendung als er von einem Werwolf gebissen und dadurch selbst zu einem wurde. Dies führte dazu, dass der junge Remus sehr isoliert aufwuchs, da man Angst vor ihm hatte. Zunächst war es auch fraglich, ob er jemals in Hogwarts angenommen würde. Durch Dumbledores persönlichen Einsatz jedoch konnte Remus die Schule schließlich doch besuchen. Eigens für ihn wurde die heulende Hütte gebaut, wohin er für seine Verwandlung gebracht wurde. Gleichzeitig wurde auch die peitschende Weide gepflanzt, welche den Eingang zum Geiheimgang zur Hütte versteckte. Remus wurde vom Hut in das Haus Gryffindor gesteckt und freundete sich bald mit James Potter, Sirius Black und Peter Pettigrew an. Die vier sorgten in ihrer Schulzeit für einigen Ärger. Severus Snape war eines ihrer liebsten Opfer, jedoch war Remus immer derjenige, dem das ganze nicht sonderlich gefiel. Und später bereute er es, seine Freund nicht öfter zurückgehalten zu haben. Auch mit Lily Potter war er befreundet. Schon bald nacchdem Remus Sirius, James und Peter als Freunde gewonnen hatte, bemerkten diese, dass Remus ein Werwolf ist. Schließlich war er immer genau zum Vollmon "krank". Lupin selbst hatte ihnen von seinem "Zustand" nichts erzählt, weil er Angst hatte sie würden ihn zurückweisen. Diese Einschätzung war jedoch grundlegend falsch. Statt ihn auszustoßen, versuchten seine Freunde Animagi zu werden um ihm beim Vollmond beistehen zu können. Tiere werden nämlich normalerweise nicht von Werwölfen angegriffen. In ihrem fünften Jahr in Hogwarts gelang es James und Sirius endlich Tiergestalt anzunehmen und sie halfen auch Peter bei dieser schwierigen Prozedur. Von diesem Zeitpunkt an begleiteten die drei ihren Freund wenn er sich in einen Werwolf verwandelte. In Tiergestalt durchstöberten die vier Freunde ganz Hogwarts und schrieben in ihrem sechsten Jahr schließlich die Karte des Herumtreibers, die jedoch im selben Jahr noch von Filch konfisziert wurde. Im sechsten Jahr fand auch der Vorfall statt, der den Hass zwischen Severus Snape und den vier Freunden vertiefte. Sirius hatte Snape zu dem verwandelten Remus locken wollen, Severus wurde jedoch im letzten Moment von James gerettet.

Nachdem Remus Hogwarts nach seinem Abschluss verlassen hatte, schloss er sich dem Orden des Phönix an und unterstützte Dumbledore im Kampf gegen Voldemort. Als Dieser die Potters tötete, Pettigrew scheinbar ebenfalls den Tod fand und Sirius Black nach Azkaban geschickt wurde, verlor er auf einen Schlag alle seine besten Freunde. Die nächsten Jahre zog er durch Großbritannien, mehr schlecht als recht über die Runden kommend. Es war schwer für Remus eine Anstellung zu finden, da es viele Vorurteile gegenüber Werwölfen gibt. Eine große Erleichterung war es für ihn als schließlich der Wolfsbane-Trank entdeckt wurde. Durch diesen Trank wurde er wesentlich ungefährlicher wenn er sich verwandelte. So konnte er sich in einen Raum zurückziehen und musste nicht dem Drang nachgehen Menschen anzufallen.

In Harry' drittem Jahr kam Remus als Lehrer nach Hogwarts. Dumbledore hatte ihn als Lehrer im Fache "Verteidigung gegen die dunklen Künste" engagiert. Bereits auf der Fahrt im Schulzug musste Remus dann schon sein Können beweisen, als ein Dementor ihr Abteil betrat. Lupin wurde während des Schuljahres einer der beliebtesten Lehrer (mit Ausnahme der Slytherins) und brachte Harry, zu seinem Schutz, den Patronus-Zauber bei. Am Ende des Schuljahres musste er jedoch die Schule verlassen, da Snape verraten hatte, dass Remus ein Werwolf ist. Nach seinem Rücktritt widmete er sich wieder dem Orden des Phönix und arbeitete somit weiterhin für Dumbledore. Er war einer derjenigen die Harry in den Sommerferien vom vierten aufs fünfte Schuljahr abholte und er brachte Harry nach dem Ende des Jahres auch mit zum Zug. Bei dieser Gelegenheit redete unter anderem auch er den Dursleys ins Gewissen Harry gut zu behandeln.


Wunschhaus: Gryffindor

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Name: Alastor Moody
Spitzname: Mad-Eye
Alter: 40 Jahre
Herkunft: Schottland
Beruf: Auror
Familie: keine lebenden Verwandten

Aussehen: Moody ist von hochgewachsener, drahtiger Statur und aufgrund seines Berufes und der damit einhergehenden Übung durchtrainiert. Das meist nicht sonderlich ordentliche, dunkle Haar trägt er recht kurz, damit es ihn nicht behindert. Vor einigen Jahren noch war Mad-Eye ein recht ansehnlicher Mann mit markanten Gesichtszügen, doch inzwischen wird sein gesamter Körper von zahlreichen Narben überzogen. Am auffälligsten sind dabei wohl sein magisches, strahlend blaues Auge und sein Holzbein samt Klauenfuß. Doch auch sein Gesicht musste schon einige Verletzungen erdulden und weist, wie auch der Rest seines Körpers dementsprechende Narben auf.
Augenfarbe: normal braun
Haarfarbe: dunkelbraun
bevorzugter Kleidungsstil: Meist kleidet er sich in robuste Hosen und Hemden in dunklen Farben. In der Mugglewelt trägt er ferner eine Lederjacke und einen Hut, welcher sein magisches Auge verdeckt. In der magischen Welt hingegen kommt ein Zaubererumhang mit Kapuze hinzu. Stets trägt er auch einen Gürtel um die Hüften, an dem sich Beutel und weitere Hilfsmittel befinden. Bevorzugt trägt er dunkle Stiefel.
Besonderheiten: Er trägt ein magisches Auge, welches sich unabhängig von seinem normalen Auge bewegt und durch so ziemlich alle Dinge sehen kann.

Charakter: Moody zeichnet sich vor allem durch seine überaus ausgeprägte Vorsicht und sein starkes Misstrauen aus. Sein Lebensmotto ist es stets wachsam zu sein und dies lebt er auch jeden Moment aus. So trinkt er stets nur aus seinem eigenen Flachmann und beobachtet seine Umgebung stetig aus seinem magischen Auge. Mad-Eye vertraut nur wenigen Menschen und viele halten ihn wohl für ziemlich exzentrisch, seltsam und rauh. Er nimmt meist kein Blatt vor den Mund und spricht direkt aus was er denkt, was ihn vor allem bei höheren Ministeriumsbeamten zuweilen etwas unbeliebt macht. Wer jedoch gelernt hat mit Alastors brummiger Art umzugehen und nichts Böses im Schilde führt, der mag einen guten Freund finden. Der einzige Mensch, dem Moody bedingungslos loyal gegenüber ist, ist jedoch Dumbledore. Nur ihm vertraut er in allen Punkten. Gegenüber Todessern ist Alastor sehr radikal und würde diese auch bis ans Ende der Welt verfolgen, sofern dies nötig währe. Er verachtet die Anhänger Voldemorts und auch den Dunklen Lord selbst zutiefst und hat sich den Kampf gegen diese Personen zur Lebensaufgabe gemacht. Dabei schreckt er auch vor großen Gefahren nicht zurück und nimmt durchaus Verletzungen in kauf, wie seine Narben und fehlende Körperteile beweisen.

Vorlieben:
*Übersichtlichkeit
*sein Flachmann
*der Orden des Phönix
*Ehrlichkeit
*Loyalität
*Ruhe
*sich mit Zaubersprüchen und Flüchen beschäftigen
*Wolken
*abgeschiedene Orte
*Verteidigung gegen die dunklen Künste
*Pünktlichkeit
*sein Beruf
*Geräte zur Erkennung von dunklen Aktivitäten und zur Überwachung


Abneigungen:
*Voldemort
*Todesser
*die Reinblutideologie
*Verbrecher
*Unvorsichtigkeit
*unbedachte Menschen (vor allem solche die ihren Zauberstab in der hinteren Hosentasche aufbewahren)
*Ignoranz
*Widerspenstigkeit
*Alkohol oder sonstige bewusstseinsverändernde Substanzen
*Menschen die sich nicht an Absprachen halten
*Lügen
*in seinen Augen sinnlose Diskussionen


Stärken:
*Aufmerksamkeit/Wachsamkeit
*Zauber und Flüche jedweder Art
*sein magisches Auge
*Mut
*Durchsetzungsvermögen
*Zielstrebigkeit
*guter Besenflieger


Schwächen:
*übermäßiges Misstrauen
*Übervorsichtigkeit
*launischer Charakter
*Brummigkeit
*mangelnde Höflichkeit
*was seine wahren Gedanken und Gefühle angeht sehr verschlossen
*zuweilen ungeduldig


Vorgeschichte:

Alastor wurde als Sohn eines reinblütigen Zauberer/Hexen-Ehepaares geboren und war ein aufgewecktes und sportliches Kind. Seine Eltern teilten jedoch nicht die Meinung vieler anderer reinblütiger Familien, dass Muggel und Halbblüter verachtenswert seien und so wuchs Moody in einem von Toleranz geprägten Haushalt auf. Seine Kindheit verlief recht unspektakulär, unterschied er sich doch nicht groß von anderen Kindern. Mit elf Jahren bekam er seinen Brief aus Hogwarts und wurde dort vom Sprechenden Hut in das Gryffindor eingeteilt. In seiner Schulzeit erwies er sich als besonders begabt in Verteidigung gegen die dunklen Künste und allem was mit dem Wirken von Zaubersprüchen zu tun hatte. Auch ansonsten waren seine schulischen Leistungen so gut, dass er nach seiner Schulzeit zur Aurorenausbildung zugelassen wurde. Er kam mühelos durch die Tests und schloss die Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen ab.

In den folgenden Jahren wurde er einer der erfolgreichsten Auroren, aber auch einer derjenigen die am Häufigsten verletzt wurde. Denn es war für ihn eine Prämisse die Todesser, wenn möglich, lebendig zu fangen, was es auch koste. Daher kommen auch seine vielen Narben, denn keiner aus der Gefolgschaft Voldemorts ließ sich freiwillig festnehmen. Bei einem dieser Kämpfe wurde auch eines von Moodys Beinen verletzt und seit dem trägt er ein Holzbein mit einem Klauenfuß welches sein Aussehen noch bedrohlicher wirken lässt. Durch den Kampf gegen die Anhänger Voldemorts ist Moody leider auch wesentlich misstrauischer und brummiger geworden. Als Dumbledore den Orden des Phönix gründete und Moody auf eine Mitarbeit ansprach sagte dieser sofort zu. Denn Todesser waren das was er am meisten verachtete und ihm war es nur mehr als recht, dass endlich mal jemand etwas dagegen unternehmen wollte. Und obwohl er Dumbeldore nahezu bedingungslos vertraut, wahrt er den anderen Mitgliedern des Ordens gegenüber stets eine gewisse Grunddistanz und Skepsis, besteht doch die Möglichkeit, dass nicht alle von ihnen wirklich überzeugt vom Kampf gegen Voldemort sind.



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Dark Night ~ Vampir - Rollenspiel:

Name: Sarah Elizabeth Douglas
Spitzname: Sar
Alter: 34 Jahre
Geburtsort: Iowa, USA
Familie: Schwester ~ Melissa Danielle Douglas (29), Bruder ~ Steven Kevin Douglas (32), Eltern ~ verstorben

Augenfarbe: blau
Haarfarbe und -länge: langes, blondes Haar
Größe/Statur: Sarah ist etwa 1,70 m groß und von schlanker Statur
sonstige Äußerlichkeiten: Eine Tätowierung am Bauch

Charakter: Sarah ist die Art Mensch die genau weiß was sie will und wie sie dies erreicht. Sie musste schon früh im Leben auf eigenen Beinen stehen und hat es so gelernt zu organisieren und sich durchzusetzen. Sie ist offen und geht auf alle Menschen freundlich zu, Vorurteile versucht sie dabei so niedrig wie möglich zu halten. Sarah verfügt über ein ausgesprochen fröhliches und freundliches Wesen, kann aber auch ziemlich störrisch werden wenn die Dinge nicht so laufen wie sie das gern hätte. Ihre große Schwäche ist ihre Halsstarrigkeit. Ihre Hartnäckigkeit kann jedoch auch so ihre Vorteile haben Sarah ist ehrgeizig und schreckt vor Hindernissen nicht zurück. Wenn sie etwas wirklich erreichen will kämpft sie auch darum. Männern gegenüber versucht sie immer die starke, selbstbewusste Frau zu spielen die mit beiden Beinen im Leben steht, aber eigentlich ist sie ziemlich unsicher was Beziehungen und das ganze Drumherum angeht. Sarahs wunder Punkt ist der Tod ihrer Eltern, den sie noch immer nicht ganz verkraftet hat. Dies führt dazu, dass sie sich immer mal wieder völlig verkriecht und von allen zurückzieht. Sarah schließt zwar leicht Kontakte mit anderen Menschen, aber wirklich tiefgehende Freundschaften hat sie nur wenige.

Vorlieben:
*Dinner bei Kerzenschein
*Strandspaziergänge
*Reiten
*Medien
*im Rampenlicht stehen
*schöne Kleider
*Schmuck
*guter Wein
*Tanzen
*Musik
*Motorräder
*Regen
*Muffins
*Kaffee


Abneigungen:
*Machos
*Golf
*Hunde
*verqualmte Bars
*Nervensägen
*Kälte
*Pfefferminztee


Besonderheiten:
Beruf: Sarah ist Nachrichtensprecherin und Moderatorin beim Fernsehen

Vorgeschichte:
Sarah Douglas wurde 1971 als älteste Tochter eines Arbeiterehepaares in einer Kleinstadt im Bundesstaat Iowa geboren. Die ersten Jahre verbrachte sie glücklich mit ihren Eltern und ihren beiden jüngeren Geschwistern, obwohl die Familie bitterlich arm war und ihre Eltern den ganzen Tag arbeiteten. Sarah war ein aufgewecktes und fröhliches Mädchen und wurde nach ihrer Einschulung schnell zum Liebling aller, sowohl Schüler als auch Lehrer. Sie war klug und hübsch und die absolute Verkörperung des amerikanischen Mädchens. Wäre da nicht die Armut gewesen. Doch die junge Sarah schämte sich nicht deswegen, hatten sie ihre Eltern doch dazu erzogen stolz auf sich zu sein und auf das was sie in der Schule erreichte. Und das konnte sie auch sein. Ihre Noten waren gut und auch über ihren Charakter gab es kaum Beschwerden. Wenn man einmal davon absieht, dass sie hin und wieder ihre störrischen Phasen hatte. So lebte sie einige Jahre ziemlich glücklich und zufrieden, wenngleich sie kaum zur Ruhe kam oder Zeit für sich hatte, da sie von Kindesbeinen an im Haushalt mithelfen und sich um ihre jüngeren Geschwister kümmern musste. Als sie in die Pubertät kam, hatte sie deshalb auch nur sehr wenig mit Jungs im Sinn und bis heute ist sie was Beziehungen angeht sehr unsicher. Als Sarah gerade einmal sechzehn Jahre alt war, kamen ihre Eltern bei einem tragischen Unfall ums Leben. Ein schwerer Schock für alle drei Kinder, von dem sie sich bis heute nicht ganz erholt haben. Es wurde entschieden, dass die drei Geschwister bei ihrer Tante leben sollten, doch die hatte kaum Zeit für ihre Nichten und ihren Neffen und so mussten die drei größtenteils für sich selbst sorgen. Dies raufte sie zusammen und die Bindung zwischen Sarah und ihren Geschwistern ist immer noch sehr eng. So eng, dass sie sich alle haben tätowieren lassen.



Nach ihrem Schulabschluss zog Sarah schweren Herzens aus ihrer Heimatstadt fort um zum Fernsehen zu gehen. Ein ehrgeiziges Ziel das sie hartnäckig verfolgte und schließlich auch erreichte. Ihr Charme, Witz und ihre Ausstrahlung ließen sie geradezu prädestiniert für diesen Job scheinen, doch da war sie nicht die Einzige. Sie musste lange zwei Jahre kellnern um sich ein Studium zu finanzieren, aber schließlich wurde sie endlich entdeckt und erhielt die Chance ihres Lebens. Sie begann mit kleinen Nebenrollen in Werbespots und arbeitete sich langsam hoch bis sie schließlich zur Nachrichtensprecherin und Moderatorin wurde. Eine wahre Traumkarriere könnte man meinen, doch jede Karriere hat auch ihre Schattenseiten. Und in Sarahs Leben läuft bei weitem nicht immer alles so wie sie sich das vorstellt.


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Name: Eugene Fineas Calliste
Spitzname: Gene, Fin, Call, Calliste, Eagle-eye, Mole (er hat schon diverse Namen verpasst bekommen)
Alter: 46 Jahre
Geburtsort: USA
Familie:
Eltern ~ Yola (77) und Richard (79) Calliste
Bruder ~ Thadeus David Calliste (53)

Augenfarbe: blau
Haarfarbe und-länge: kurzes bis mittellanges, dunkelblondes Haar
Größe/Statur: Eugene ist recht hochgewachsen und von kräftiger, dennoch agiler Statur. Man sieht ihm an, dass er regelmäßig Sport treibt.
sonstige Äußerlichkeiten (Kleidung, etc.): Er hat recht markante Gesichtszügen, vor allem was die Augen betrifft, die äußerst eindringlich scheinen. Eugene kleidet sich meist in eher legere Kleidung: Jeans, Sneakers, T-Shirt oder Hemd. Oft sieht man ihn auch mit einem Baseballcap und Sonnenbrille. Er trägt ein Amulett um den Hals, das mit kunstvollen Verzierungen versehen ist.

Charakter: Eugene ist ein sehr zwiespältiger Charakter. Mal ist er völlig verschlossen und lässt niemanden an sich heran. Dann ist er wieder extrem extrovertiert und geht vollkommen auf andere zu. Viel seiner äußeren Erscheinung scheint so manches Mal nur eine Maske zu sein. Was wirklich tief in seinem Inneren vor sich geht, weiß wohl nur er selbst. Frauen gegenüber ist er meist charmant, doch wenn er sich wirklich verliebt hat (was eher selten vorkommt) wird er recht schnell schüchtern. Anderen Männern gegenüber versucht er meist stark zu wirken.

Auch wenn er oft im ersten Augenblick nicht so wirkt, so kann man mit ihm doch sehr tiefsinnge Gespräche führen. Unter seinen rauen Schale, wohnt eindeutig ein weicher Kern. Jedoch neigt er auch zu Eifersucht und besitzergreifendem Verhalten. Und wenn er seine launigen fünf Minuten hat, sollte man ihm schnellstens aus dem Wege gehen.

Auch wenn er sich nicht sonderlich gerne prügelt, so steht er doch meist Hilflosen bei (solange ihm diese sympathisch sind) und erweist sich als durchaus hilfsbereit. Angst scheint er in solchen Momenten nicht zu kennen. Für ihn heißt es entweder Ganz oder gar nicht. Das Leben muss seiner Meinung nach voll gelebt werden, auch die Extreme will er immer wieder auskosten.

Vorlieben:
*Basketball
*Tennis
*Kunst jeglicher Art (besonders aber Bildhauerei)
*Wälder
*ein guter Wein oder Whiskey
*Orchideen
*Zimt
*Maulwürfe
*Wasser
*Reisen

Abneigungen:
*Cocktails
*Ziererei
*Hühner
*pink
*zu grelles Licht
*Eintönigkeit
*Langeweile

Besonderheiten:
Beruf: (Lebens)Künstler

Vorgeschichte:

Es war ein ruhiger Abend an jenem Fünften November 1958 den die Familie Calliste zusammen am Tisch verbrachte. Richard Calliste begann gerade den Tisch abzuräumen als ihn ein plötzliches Keuchen seiner Gattin alarmiert inne halten ließ. "Yola? Alles in Ordnung?" Ruckartig drehte er sich zu seiner Ehefrau um die sich den Bauch hielt. "Ich... Ich glaube das Baby kommt." Ihre Stimme zitterte kaum merklich. Richard stellte das Geschirr auf dem nächstbesten Platz ab und spurtete los um die bereit gestellte Tasche (man hatte ja damit gerechnet), und ihre Mäntel zu holen. Rasch wurden sowohl Yola als auch der siebenjährige Sohn Thadeus angekleidet und wenige Minuten später saß die ganze Familie im Auto, auf dem Weg zum Krankenhaus. Die Geburt verlief unproblematisch und schnell und alsbald waren Eltern und Kinder wieder vereint. Dem Neugeborenen wurden die Namen Eugene und Fineas gegeben.

Eugenes Kindheit erwies sich als recht sorglos. Die Eltern des Jungen waren sehr vermögend, der Vater erfolgreicher Manager, die Mutter Juristin. Und so verbrachte Gene seinen Lebensbeginn als Teil der typisch amerikanischen, weißen Welt der höheren Schicht. Ein Leben, dass ihm neben einer guten Schulbildung auch sonst noch einige Vorteile brachte. In solch einer Bilderbuchfamilie mangelte es den Kindern natürlich nicht an materiellen Dingen. Welches Spielzeug auch immer sich die beiden Söhne wünschten, es wurde gekauft um die Kinder glücklich zu machen.

In der Schule stach Eugene schnell heraus durch seinen extremen Charakter. Mal war er der Musterschüler schlechthin, wissbegierig und belesen für sein Alter, an allem interessiert. Dann, von einem Augenblick auf den anderen, störte er plötzlich massiv den Unterricht, spielte sich als Klassenclown auf und begann totales Desinteresse zu zeigen. Schon früh waren seine Eltern daher Dauergäste im Büro des Direktors. Etwas was die Callistes natürlich beschämte. Ein intelligenter Sohn war natürlich vorzeigbar, ein rebellischer jedoch nicht. Sein älterer Bruder hatte in jenem Punkt ein weit höheres Ansehen bei ihren Eltern. Schon allein durch sein Alter schien er meist reifer als Eugene und auch ansonsten tat er sich stets als fleißig und gewissenhaft hervor. Auch ein Grunde warum von seinem vater als sein Nachfolger ausgebildet wurde. Eugenes Lebensweg allerdings schien vollkommen unbestimmt.

Auf der High School und im College (das er Dank seiner zeitweiligen Höhenflüge besuchen konnte) beschäftigte er sich die meiste Zeit mit Musik, Kunst und Sprachen. Er spielte in mehreren Bands, trat in einigen Theaterstücken auf (wo ihm seine außerordentlich tiefe Bassstimme zu einer Besonderheit machte) und widmete sich vor allem der Bildhauerei. Darin hatte er endlich etwas gefunden, dass ihn mit einer tiefen Zufriedenheit erfüllen konnte. Nach dem Abschluss des College nahm er zunächst verschiedene Jobs an, arbeitete mal hier und mal da und zog viel umher.

Und obwohl seinen Eltern sein Lebensstil nicht gefiel, so unterstützten sie Eugene doch weiterhin. Schließlich war er ihr Sohn. So konnte der junge Mann auch das weiterführen was er schon während seiner Schulzeit in den Ferien mit Begeisterung betrieben hatte. Das Reisen. Fremde Länder sehen, andere Kulturen kennen lernen. Dies war eine weitere seiner großen leidenschaften. Schon allein deswegen suchte er sich immer wieder Jobs auch wenn diese ihn dann für Stunden von seiner geliebten Kunst abhielten. Doch Eugene brauchte auch die Abwechslung. Immer nur das gleiche tun war noch nie sein Ding. Und so wechselt sein Leben seither zwischen den unterschiedlichsten Jobs, der Kunst und dem Reisen hin und her.




menschlicher Name: Irvin Ignatius O'Reilly
Vampirname: Seraph
Alter: 385 Jahre
Geburtsort: Ulster, Irland
Clan: Sumati
Vater: Divus

Augenfarbe: ein silbriges meerblau, vor allem im Mondlicht scheinen seine Augen zu funkeln
Haarfarbe und -länge: relativ kurz gehaltene rote Haare
Größe/Statur: Seraph ist in etwa 1,85 m groß und von schlanker Statur. Er ist weder übermäßig muskulös, noch zu schlacksig. Seine Haut ist, gewöhnlich für einen Vampir, verhältnismäßig blass. Wenngleich dies bei ihm nicht sonderlich auffällt, da er auch schon vor der Wandlung ein hellhäutiger Mann war. Sein dichtes, rotes Haar trägt er kurz, so dass es ihn nicht weiter behindert.
sonstige Äußerlichkeiten (Kleidung, etc.): Seraph trägt auf der linken Schulter ein verschlungenes Tribal-Tattoo. Kleiden tut er sich zumeist in elegante Anzüge in dunklen Farben. Am rechten Ringfinger findet sich ein uralt aussehender Siegelring.

Charakter: Seraph ist zumeist ein eher zurückhaltender Vampir, der seine Umgebung sorgsam beobachtet bevor er mit ihr in Kontakt tritt. Oftmals ist er in ernster Stimmung anzutreffen, wenngleich er doch auch einen trockenen, zuweilen gar makabren, Humor pflegt. Auch wenn er viel Zeit mit dem Umherwandern und Alleinsein verbringt, so hat er doch seine geselligen Momente in denen er sich unter die Sterblichen mischt. Vor allem um Musik zu hören näherte er schon oft menschlichen Siedlungen. Er liebt jedwede Art von Kunst und ist auch selbst ein nicht untalentierter Zeichner und Musiker. Doch ihn singen zu hören ist ein seltenes Geschenk, welches er nicht vielen macht. Seraph war vor seiner zweiten Geburt ein fröhlicher und ausgelassener Mensch, doch die Umwandlung zum Vampir hat ihn nachdenklich und distanziert werden lassen. Wie alle Vampire hat er eine besondere Ausstrahlung, vor allem auf menschliche Frauen. Er zeichnet sich auch durch gute Manieren und Höflichkeit aus, so er dies will und kann dann gar ein rechter Gentleman sein. Auch wenn er eigentlich ein ruhiges Wesen hat, so sollte man Seraph doch nicht reizen. Ist er erst einmal zornig wird es sowohl für andere als auch für ihn selbst schwierig ihn zu zügeln. In jenen Momenten tritt das grausame Tier in ihm zum Vorschein. Wie die meisten Sumati ist er sehr wissbegierig und diszipliniert in seiner Suche nach bedeutsamen Informationen.

Vorlieben:
*zeichnen
*Wanderungen bei Mondlicht
*Musik
*Kunst
*die See
*Bücher
*die Sterne betrachten

Abneigungen:
*Sonne
*Krach
*unhöfliche Wesen
*Dummheit
*Unwissenheit
*Religiösität
*unnötige Gewaltanwendung

Besonderheiten: Ratsvorsitzender der Sumati

Vorgeschichte:

Es war eine besondere Nacht in der ein Junge namens Irvin Ignatius O'Reilly geboren wurde. Denn an jenem 9. Dezember 1620 konnte man eine Mondfinsternis beobachten. Jedoch schien dies den Sohn wohlhabender, protestantischer Eltern nicht weiter zu beeinflussen. Irvins Familie gehörte zu den Iren die treu zu britischen Krone standen, wenngleich die Gründe dafür wohl im verborgenen bleiben mögen. Entsprechend seines Standes wurde der junge Mann auch aufgezogen und bewegte sich so schon recht früh in gehobenen Schichten. Er lernte zu tanzen und auch das ein oder andere Instrument zu spielen. Auch Manieren wurden ihm schon früh antrainiert.

Doch der junge Irvin hielt nicht viel von den Geschäften der Familie, war, sehr zum Unwillen seiner Eltern, nicht religiös und widmete sich ausschließlich der Wissenschaft. Dies dafür mit umso mehr Leidenschaft. Als ältester Sohn hatte er natürlich die Arbeit seines Vaters fortführen sollen, doch konnte man Irvin bei bestem Willen nicht zu solch einer Karriere überreden. Statt dessen übernahm dies schließlich sein jüngerer Bruder Robert. Während all der Jahre die der junge Irvin in Bücher vertieft verbracht hatte, hatten seine Eltern schon jedewede Hoffnung darauf verloren, er würde je eine Frau finden.

Doch als er sich schließlich verliebte, und dies über beide Ohren, stellte dies seine Eltern auch nicht zufrieden. Ganz im gegenteil. Die Auserwählte seines Herzens war eine Katholikin und stand somit ganz und gar nicht auf der Liste der möglichen Heiratskandidatinnen. Und so blieb dem Liebespaar nur eine kurze Spanne der Zweisamkeit bis die junge Dame, namens Elaine, schlussendlich verschwand. Bis heute hat Irvin niemanden über die Umstände ihrer "Abreise" informiert und wann immer man ihn auf jenes Thema anspricht wird er einem nur Schweigen entgegnen.

Seit jenen Tagen wuchs aber im jungen Iren der Hass auf Religionen und alles was damit zu tun hatte. Immer mehr entfernte er sich von seiner Familie, schloß sich schließlich sogar den Rebellen an und kämpfte mit ihnen gegen englische Siedler. Doch dies konnte seinen hungrigen Geist nicht zur Ruhe bringen und so begab er sich erneut auf die Suche nach Wissen. Und auf jenem Pfad geschah es, dass er jemandem begegnen sollte, der sein ganzes Leben verändern würde.

Irvin saß vor dem Haus eines Freundes, die Sonne war bereits untergegangen und in seinen filigranen Händen ruhte ein schweres Buch. Zuerst war es nur ein Knacken im nahen Wäldchen, welches die Aufmerksamkeit des jungen Mannes weckte, doch schon bald wurde er eines Fremdem gewahr. Ein älterer Mann trat zu ihm heran unter dem Vorwand er sei auf der Durchreise und vom Weg abgekommen. Stirnrunzelnd lud Irvin den Fremden ein, vorsichtig, doch überzeugt der Mann sei harmlos. Dieser schien sich auch sehr für das Buch zu interessieren, welches Irvin gelesen hatte.

Viele Stunden voller Gespräche fogten. Der Fremde, der sich in der Zwischenzeit als Divus vorgestellt hatte, war weit herum gekommen und hatte viel zu erzählen. Doch genauso interessiert schien er an dem Wissensdurst seines Gegenübers. Schließlich schien er Irvin für würdig zu erachten und offenbarte sich ihm. Nach dem Verlust seiner Geliebten und dem vieler "Freunde" während der Kämpfe gab es ohnehin kaum noch etwas für das der junge Mann leben wollte und so gab er sich dem Vampir hin.

Die Erfahrung des Kusses war schmerzhaft und doch zugleich auch erregend. Die Welt die er verließ war nicht dieselbe in der er aufwachte. Seine Sinne waren schärfer, seine Reflexe rascher, sein Körper stärker. Und da war noch etwas. Der Hunger nach Blut, den er in seinen ersten Jahren nur schwer zu kontrollieren vermochten. Doch sein "Vater" half ihm bei seinen ersten Schritten, lehrte ihn die Wege eines Nachtwesens und brachte ihm die Kunst der Jagd bei. Auch riet er seinem Sohn einen neuen Namen zu wählen, denn in seinen Augen war Irvin Ignatius O'Reilly nun tot. So kam es, dass jenes Wesen fortan Seraph genannt wurde. Viele Jahrzehnte zogen Meister und Schüler gemeinsam durch die Welt, bereisten fremde Länder und stillten ihren Durst.

Doch schließlich kam die Zeit in der sich ihre Pfade trennten. Divus befand seinen Schüler für "erwachsen" genug und entließ ihn die Welt, auf dass er selber seinen Weg finden würde. Die erste Monate des Alleinseins waren ungewohnt für Seraph, schmerzten sogar fast schon ein wenig, doch überlebte er und wurde stärker. Und stets war er auf der Suche nach neuem Wissen, las Bücher und bediente sich auch modernerer Quellen. All die Jahre begleitet vom Durst nach Blut. Doch mit den Jahren begann Seraph seine Natur besser zu verstehen, wurde geschickter und schaffte es schließlich nicht jedes Opfer gleich zu töten, seinen Hunger mit Disziplin zu kleinen Teilen zu beherrschen.

Und so zieht er noch immer durch die Welt. Immer noch auf der Suche nach Informationen. Doch bei all seiner Zurückhaltung doch ein Vampir und tief im Inneren eine kalte Bestie.




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